Camouflage

Somewhere in a drawer I have a pair of pants that need to be altered. They don’t quite fit the way I’d like them to, but I’d really like to wear them. I bought them a few years ago from The Hundreds which unfortunately means I won’t be able to easily get them in a different size. They’re from an older collection and I’d have to import them from the US. The main reason why I want to wear them is that they have a duck camo print. Even in well-curated vintage shops pants with this specific camo are often difficult to find. 

What’s a lot easier to find is a classic woodland pattern. While I do own a pair of pants with that kind of camo as well I often hesitate to wear and buy things that feature it. In most cases this is not because I don’t like whatever clothing item it is. Clothes featuring camo patterns are part of many subcultures and clothing styles, including ones I myself partake in. Sneakers, a band tee and camo shorts are one of the essential looks of the hardcore community. Even though mostly associated with the older generation there are still enough people wearing not only shorts, but also jackets, shirts and more recently hats with various camo styles printed on them. 

The main reason for my hesitation is that I sometimes struggle to separate the clothing from it’s roots and what it can stand for. Obviously most of these patterns stem from military use. On one hand it feels like I’m endorsing whatever country’s military used the same style of camo I’m wearing. On the other I have a similar sentiment to a lot of punks when they first implemented military clothing into their wardrobe, giving it a new context and meaning. Wearing it in a more subversive way to protest what it originally stood for.

By now camo is not only being used in the military, but also for other purposes like hunting and even high fashion. Coming back to my pants, duck camo, as the name suggests, became popular for its use in duck hunting. Also called “duck hunter” it was first used by the US army and later had variations made for a number of other nations. It was only afterwards primarily marketed to be used for hunting sport. 

To me it just looks interesting and this patterns overall more tan colours with the occasional use of bright orange make it more appealing to me than other camo prints. However I do believe that it is worthwhile to do some research and be aware of the history of the garments you wear.

German below:

Irgendwo in einer Schrank habe ich eine Hose die mal angepasst werden müsste. Der Schnitt passt mir leider nicht so richtig, ich würde sie aber gerne tragen. Gekauft habe ich sie vor einigen Jahren bei The Hundreds, was es etwas schwer macht sie einfach in einer anderen Größe zu bestellen. Sie ist aus einer älteren Kollektion und ich müsste sie zudem aus den USA importieren. Mein Hauptgrund sie tragen zu wollen ist der Duck Camo Print, der sich über die ganze Hose zieht. Selbst in gut sortierten Vintage-Shops ist dieses spezifische Camo-Muster oft schwer zu finden. 

Was um einiges einfacher zu finden wäre ist ein klassisches Woodland-Muster. Obwohl ich auch eine Hose mit diesem Camo besitze zögere ich oft Sachen zu tragen und kaufen, die damit bedruckt sind. In den meisten Fällen ist es aber nicht, weil ich das jeweilige Kleidungsstück nicht mag. Kleidung mit Camo-Muster ist Teil vieler Subkulturen und Kleidungsstile, auch von welchen an denen ich teilhabe. Ein Paar Sneaker, ein Band-Shirt und ein Paar Camo-Shorts sind ein essentieller Look der Hardcore-Community. Auch wenn es meist mit der älteren Generation in Verbindung gebracht wird tragen immer noch genügend Teilhabende nicht nur Shorts, sondern auch Jacken, Shirts und in letzter Zeit Caps bedruckt mit verschiedenen Camo-Mustern. Der Hauptgrund für meine Zurückhaltung ist, dass es manchmal schwer für mich ist die Kleidung von deren Wurzeln und für was diese stehen zu trennen. Offensichtlich haben die meisten dieser Muster ihren Ursprung im Militäreinsatz. Einerseits fühlt es sich an, als ob ich mit meiner Kleidung das Militär irgendeines Landes unterstützen würde. Andererseits mag ich den Gedanken, ähnlich vielen Punks als diese anfingen militärische Kleidung in ihren Stil aufzunehmen, dem Ganzen einen neuen Kontext und Bedeutung zu geben. Es auf eine subversive Art zu tragen um gegen die ursprüngliche Intention zu protestieren. 

Mittlerweile wird Camo nicht nur vom Militär, sondern auch für andere Zwecke, wie die Jagd oder sogar Laufsteg-Mode genutzt. Duck Camo, um auf meine Hose zurückzukommen, wurde, wie der Name vermuten lässt, durch dessen Nutzbarkeit fürs Enten jagen populär. Auch “Duck Hunter” genannt wurde es zuerst vom US-Amerikanischen Militär und später auch in Variationen von einigen anderen Nationen genutzt. Erst danach wurde es hauptsächlich für den Jagdsport angeboten. 

Für mich sieht es einfach interessant aus und die generell eher braun-beige gehaltenen Farbtöne mit dem ein oder anderen grell orangenen Akzent machen es für mich attraktiver als andere Camo Muster. Trotzdem glaube ich, dass es wichtig ist ein wenig zu recherchieren und sich der Geschichte der Kleidung die man trägt bewusst zu sein. 

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