crossover

I’ve always liked the idea of combining different genres of music. 

Loving many music genres brings with it the decision of which of them to listen to. I mostly decide based on what mood I’m currently in or whichever artist I recently discovered. But what if you don’t feel like choosing just one genre? 

Of course the idea of artists of one genre being influenced by another is nothing new. But people are often still adamant about claiming to be a certain thing rather than stating a bunch of their influences or starting a lengthy discussion about wether or not they belong to this or that sub-genre. Sometimes this even leads to conflicts, with fans wanting to exclude artists from their favourite genre. Often the reasoning is that a band isn’t true to the style or values they claim. While these things obviously are open for interpretation their arbitrariness can be difficult to understand. Which leads me to the sub-genre that first introduced me to the concept of crossover, nu-metal. 

Growing up in the 2000s it’s no surprise that I was exposed to bands like Korn and Limp Bizkit. When hearing ‘My Generation’ for the first time I knew I had found something I needed to hear more of. Wether it was the Hiphop influenced drumming, Wes Borlands weird guitar riffs or just me being a white teenage boy, I fit the demographic and Limp Bizkit quickly became my favourite band. In school Rap and Pop were the dominant music trends and while I didn’t dislike them I’d always loved Rock and Metal growing up. So when I found these bands taking elements from all of these genres and combining them in their music it satisfied my at times very scattered music taste. 

Even though we’ve seen a lot of popular music branch out into other genres (often sparking one-hit-wonder type success), the concept of crossover to me has always been tied to the realm of heavy music.

Just having a glance at the multitude of metal, punk and hardcore sub-genres will tell you the extend to which bands have found ways to incorporate their different influences into their music. If you’re looking for a classical touch Symphonic Metal’s got you covered. For time signatures that make your brain hurt go with Math Core and if at the end of the day you do want something more light-hearted Pop Punk will supply you with sweet melodies and singalongs.

Especially with the current Hardcore scene being more open to experimentation and bands like Turnstile leading the charge and breaking into the mainstream, I’m more than ever excited for all the new blends of music still to come. 

German below:

Die Idee verschiedene Musik-Genres zu kombinieren hat mich schon immer fasziniert.

Unterschiedliche Musikrichtungen zu mögen zwingt einen oftmals dazu sich für das Hören Einer entscheiden zu müssen. Meist kommt es für mich dabei darauf an was meine aktuelle Stimmung hergibt oder welche Künstler ich zuletzt neu entdeckt habe. Was ist aber wenn man nicht bloß ein einzelnes Genre wählen will?

Der Gedanke, dass Künstler einer bestimmten Musikrichtung auch von einer anderen inspiriert werden können ist natürlich nichts Neues. Trotzdem halten Viele an ihrer Aussage fest das eine oder andere zu sein, anstatt die komplette Bandbreite ihrer Einflüsse aufzuzählen um ein differenziertes Bild abzugeben. Dies führt manchmal sogar zu Konflikten in denen Fans bestimmten Künstler die Zugehörigkeit zu ihrem Lieblingsgenre absprechen wollen. Oft wird als Grund angeführt die Band sei nicht ‘true’ und stehe nicht hinter den Werten oder dem Stil den sie behaupten zu repräsentieren. Während diese Dinge natürlich offen zur Interpretation sind, ist es teilweise schwer deren Willkür nachzuvollziehen. Was mich zu dem Subgenre bringt, durch das ich zum ersten Mal das Konzept Crossover entdeckt habe; Nu-Metal.

Da ich in den 2000ern aufgewachsen bin ist es wenig erstaunlich, dass ich Bands wie Korn und Limp Bizkit ausgesetzt war. Als ich dann das erste Mal ‘My Generation’ hörte war mir klar: Ich brauch mehr davon. Vielleicht war es das Hiphop-inspirierte drumming, Wes Borlands ungewöhnliche Gitarrenriffs oder mein Dasein als junger, weißer Teenager. Ich passte in die Zielgruppe und Limp Bizkit wurden schnell meine absolute Lieblingsband. In der Schule waren Rap und Pop die vorherrschenden Genres. Denen war ich zwar auch nicht abgeneigt, mein Herz schlug aber immer schon für Rock und Metal. Als ich also nun Bands fand, die all diese unterschiedlichen Bausteine zusammensetzten und kombinierten befriedigte das meinen teils doch etwas wirren Musikgeschmack.

Auch wenn populäre Musik immer öfter Aspekte anderer Genres nutzt und übernimmt (meist eher in einem One-Hit-Wonder Erfolg endend), bleibt Crossover für mich mit härterer Musik verbunden.

Ein schweifender Blick über die Vielzahl an Metal-, Punk- und Hardcore-Subgenres verrät das Ausmaß an Wegen in denen Bands erfolgreich ihre Einflüsse und Inspirationen in die Musik haben einfließen lassen. Wenn man Lust auf etwas Klassik hat ist Symphonic Metal für dich da. Bei Math Core gibt es kopfschmerzbereitende Musiktheorie und wenn es am Ende doch etwas Seichteres sein soll findet man im Pop Punk Melodien zum Mitsingen. 

Gerade weil die aktuelle Hardcore-Szene offener für Experimentelles ist den je und Bands wie Turnstile als Vorreiter in das Bewusstsein der Allgemeinheit vordringen, schaue ich gespannt auf all die auf uns zukommende, neue und bunt gemischte Musik aus aller Welt.

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