drums

Growing up as the child of a musician it was only a matter of time until I would eventually learn an instrument. When I was six years old my dad told me to pick one and I immediately decided that drums were the right choice for me.

Truth be told I don’t remember the exact reason why I chose drums. It might’ve been that I thought a family friend who’s a drummer was really cool or that I had always been drawn to rhythm. What I do remember is who the first drummer was that I looked up to and ultimately wanted to be like; Phil Collins.

I specifically remember a pirated DVD of one of his concerts, I’m assuming from the early 90s. None of the songs they played did even really stick or catch my attention. What did was a drum battle between Collins, his drummer and his percussionist. The back and forth, changing beats and rhythms, and the emotion expressed by their playing spoke to me. Seeing them interact and communicate through their instruments fascinated me so much, I decided I had to learn how to do that as well.

At this point I have to confess that I haven’t actually learned to play any Phil Collins songs. Nevertheless I keep coming back to them since his work and drumming have always been intriguing to me. Additionally he was the first singing drummer I had seen which might have played a role in me discovering my love for singing and showed me to not feel constrained by my instrument. Without him I may have not felt comfortable enough to play the drums and sing in both my current and previous band.  

I aspire to have enough confidence to not compromise and figure out a way to make music the way I want to. 

It might be that I’m more aware of these things but it seems to me as if there has been an increase in singing drummers recently. Some, like Turnstile’s singer, plainly started singing in another band while others, like Anderson Paak, are performing while both singing and drumming at the same time. Either way I very much enjoy seeing them perform and prove once again that drummers don’t have to be pushed to the back of the stage, physically and figuratively.

I believe revisiting your roots every now and then can grant you fresh eyes on both playing and song writing. You might discover details you haven’t noticed before, giving you a new perspective on your current situation. 

I believe there is value in analysing and understanding the people and culture that fuel your creativity.

German below:

Mit einem Musiker als Vater war es wohl nur eine Frage der Zeit bis ich ein Instrument lernen würde. 

Als mein Vater also auf mich zukam und meinem sechsjährigen Ich die Wahl gab war für mich sofort klar, dass es ein Schlagzeug werden sollte. Um ehrlich zu sein kann ich mich nicht mehr an den genauen Grund erinnern. Vielleicht war es der Familienfreund den ich mochte, der ebenfalls Drummer war oder auch, dass Rhythmus mich schon immer begeistert hat. Was ich aber weiß ist wer der erste Drummer war der mich inspiriert hat und dem ich nacheifern wollte; Phil Collins.

Speziell eine gebrannte DVD eines seiner Konzerte, wahrscheinlich aus den frühen 90ern, ist mir in Erinnerung geblieben. Allerdings waren es nicht die gespielten Songs die mich in ihren Bann gezogen hatten, sondern ein Drum Battle zwischen Collins, seinem zusätzlichen Drummer und dem Percussionisten. Das Zusammenspiel, die verschiedenen Rhythmen und die durchs Spielen ausgedrückten Emotionen faszinierten mich. Die Art und Weise wie sie durch ihre Instrumente interagierten und kommunizierten ließ mich zu dem Schluss kommen genau das auch lernen zu wollen. 

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich bis heute keinen Phil Collins Song zu spielen gelernt habe. Trotzdem komme ich immer wieder zu seinen Werken zurück. Sein Drumming und Stil sind bis heute interessant, ganz abgesehen davon, dass es einfach gute Songs sind. Dazu kommt, dass er der erste singende Drummer war den ich gesehen hatte, was mich ermutigt hat auch mehr zu singen und mich nicht von meinem Instrument einschränken zu lassen. Ohne ihn wäre ich vielleicht nicht selbstbewusst genug gewesen in sowohl meiner vorigen als auch aktuellen Band zu singen. 

Ich strebe danach das Selbstvertrauen zu haben genau so Musik zu machen wie ich es will. 

Eventuell bin ich dem Ganzen mehr gewähr, aber es scheint so als ob es immer mehr singende Drummer gibt. Manche fangen wie Turnstile’s Frontmann an in anderen Bands zu singen, während andere, wie z.B. Anderson Paak, gleichzeitig singen und Schlagzeug spielen. Egal auf welche Weise sie es tun, ich freue mich zu sehen, wie sie performen und zeigen, dass Drummer sich weder physisch noch sprichwörtlich in den Hintergrund drängen lassen müssen. 

In meiner Erfahrung kann das zurückfinden zu den eigenen Wurzeln neue Perspektiven auf sowohl das Spielen als auch Songwriting eröffnen. Vielleicht entdeckst du Details die du zuvor nicht wahrgenommen hast und erschließt dir selbst neue Wege mit aktuellen Situationen umzugehen.

Ich glaube es liegt großer Wert im Analysieren und Verstehen der Menschen und Kultur, die deine Kreativität beflügeln. 

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